Sie sind hier:  > Hornhaut-Vernetzung

Das Kollagen-Crosslinking / Die Hornhautvernetzung

Das corneale Crosslinking ist ein Verfahren zur Stabilisierung der Hornhaut und findet Anwendung bei Keratokonus und anderen Keratektasien, die mit Verdünnung oder Ausstülpung der Hornhaut einhergehen.

 

Ziel ist eine langfristige Härtung der Hornhaut, um eine zunehmende Ausdünnung zu stoppen oder zu verzögern und somit einer weiteren Sehverschlechterung oder der drohenden Keratoplastik entgegenzuwirken.

 

Die Operation besteht zunächst in der schmerzfreien Entfernung der obersten Zellschicht der Hornhaut (Epithel). Die Hornhaut wird anschließend mit  Riboflavin (Vitamin B2) betropft und es folgt die 30 minütige Aushärtungsphase mittels UV-Bestrahlung. Am Ende der Behandlung wird eine weiche Verbands-Kontaktlinse aufgesetzt, welche wir nach 4 Tagen wieder entfernen.

 

In manchen Fällen bietet sich zur Sehverbesserung eine Kombination aus partieller topographiegesteuerter photorefraktiver Keratektomie (PRK) und Crosslinking an.

 

 

Wir bieten  Ihnen darüber hinaus eine moderne Keratokonus-Diagnostik und Verlaufskontrolle mittels Topographie, Pachymetrie und Scheimpflug-Topographie.